Corporate-Publishing-Blog
Unseren CP-Blog magaziniker füllen wir mit allem, was uns in Sachen Magazine ein- und auffällt. Sie sehen hier Auszüge, direkt erreichen Sie den Blog unter www.magaziniker.de
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Alles nur symbolisch? “Ein Foto, das nichts erzählt ist ein
langweiliges Bild”, sagt Wolfgang Behnken.
(Bild: © Eric Simard – Fotolia.com)
In einem <a href=”http://www.freelens.com/freelens-magazin-28/wie-bilder-zu-botschaften-werden“>Interview mit der Zeitschrift “Freelens Magazin”</a> redet der langjährige Stern-Cheflayouter Wolfgang Behnken Tacheles über sinnfrei Symbolbilder und “das Getöse um Design und schöne Gestaltung” in der Marketingwelt. Doch, doch: Der alte Zeitschriften-Hase weiß, wovon er redet: Seit Kurzem ist er selbst in der Marketingwelt unterwegs.
(Bild: © Eric Simard – Fotolia.com)
Das Walmart USA mehr Fläche hat, als die Insel Manhattan ist sicherlich ein Nice-to-know-Fakt für den nächsten Partytalk. Interessanter wäre vielleicht noch die Summe des Bodenwertes oder noch besser die Zahl der Dollars, die pro Quadratzentimeter rollen. Als Nicht-New-Yorker hat uns jedoch etwas anderes an dieser Grafik gefallen: Ihr Aufbau. Mit der Form des Walmart-Flächen-Diagramms hilft der Autor in ganz unaufdringlicher Weise, den beabsichtigten Vergleich sofort zu erfassen und im Kopf zu verankern – ohne eine Zahlen zu lesen.
Via Design Observer, via mediaclinique
“Ein Magazin ist nicht an ein Medium, eine Form oder ein Material gebunden” steht irgendwo rechts neben diesem Post. Man ersetze “Magazin” durch “Journalismus” und tauche in die Online-Dokumention “Prision Valley” ein. Sie zeigt, was mit den Mittel des Web und dem Mut zur langen Geschichte möglich ist. Und sie zeigt, was das einzige ist, woran sich Journalismus dabei binden sollte: Ein Story – erzählt von einem Autor, dem jedes Mittel recht ist, um über das zu berichten, was er gesehen und erfahren hat.
Mit Dank an 10.000 Words und Medial Digital, die noch einiges mehr darüber erzählen.
Und bei Innovative Interactivity erklärt der Autor von Prision Valley, was er sich dabei gedacht hat.
Und was lernen wir Kommunikatoren daraus: Auch wenn man noch so sehr versucht den Deckel drauf zu halten, es wird immer einer kommen, der die Kiste aufmacht und das Ergebnis veröffentlicht.
Der Web-Dings Sascha Lobo darf am 18. Mai einen Tag lang bei der Rheinzeitung den Chef spielen? Nett. Aber viel interessanter ist das sehr ernst gemeinte journalistisches Experiment, das die TAZ gerade unternimmt: Seit Montag besetzen Volontäre und Praktikanten für eine Woche alle Leitungsposten der Redaktion. Das, weil die Redaktion sich selbst einen kollektiven journalistischen Tritt geben will, um die eigenen informellen Hierarchien zu durchbrechen. Das gilt für die Print-Themen, es gilt aber auch für die Verknüpfung des gedruckten Blattes mit dem Netz. Deshalb: Freund oder Feind, marschiert zum Kiosk und seht selbst. Für Blattmacher ist die TAZ im Moment die spannendste Tageszeitung, die es gibt.
Journalistischer Content und Service braucht eine angemessene technologische Verpackung. Verlage und Zeitungshäuser in den USA mutieren daher zu Technologie-Anbietern. Der Design Integration Editor der New York Times, Nick Bilton, zeigt an seinem SpielArbeitsplatz, womit er sich aktuell beschäftigt.
New York Times R&D Group: Newspaper 2.0 from Nieman Journalism Lab on Vimeo.
Die Sports Illustrated / Time Inc. machte den viel beachteten Anfang, hier nun ein weitere Idee zur digitalen Zukunft der Magazine eines Londoner Designbüros.
Ausgangspunkt dieses Konzepts ist der Papierleser und seine 2D-Leseerfahrung, nicht der bunte Strauss der technischen Möglichkeiten. Toll gemacht. Auch wenn das Lese-Tablett aussieht wie ein, nun ja, Lese-Tablett. Wir werden uns dran gewöhnen.
Diese Demo des US Magazins Sports Illustrated zeigt wohin die Reise gehen könnte. Das Magazin gehört zu Time Inc., dem Medienkonzern der zusammen mit anderen Verlagsgrössen einen Online Medienkiosk aufbauen will. Und der gezeigte Tablet PC könnte Spekulationen zufolge das neue “Ding” von Apple sein. [Nachtrag: Das Ding von Apple heisst wie man ja nun weiss "iPad" und sorgt für reichlich Gesprächs- und manchmal auch Denkstoff]
Das amerikanische Esquire Magazine erweitert die Leseerfahrung: Print trifft Web trifft Leserbedürfnis?
Social Media macht nicht nur Spaß, sondern auch viel Arbeit. Kann man den Return für die in Social Media investierte Arbeit messen? “Lohnt” sich Social Media unterm Strich des Controllers?
Die Tabelle des “MetricsMan” gibt als ersten Ansatz Hinweise für verschiedene Funktionen/Unternehmensbereiche, potenzielle Social Media Aktivitäten, zugehörige Prozesse und mögliche Messgrößen.

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Der amerikanische Internet-Denker Clay Shirky analysiert in 16.747 lesenswerten Zeichen die Klemme der gedruckten Medien:
“Society doesn’t need newspapers. What we need is journalism. [...] When we shift our attention from ’save newspapers’ to ’save society’, the imperative changes from ‘preserve the current institutions’ to ‘do whatever works.’ And what works today isn’t the same as what used to work.
Hier weiterlesen:
http://www.shirky.com/weblog/2009/03/newspapers-and-thinking-the-unthinkable
Ein weiterer Beitrag zum Thema “Paid Content” bei der FTD:
http://www.ftd.de/it-medien/medien-internet/:zukunft-der-zeitung-bezahlen-sie-fuer-diesen-inhalt/50032625.html
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