Die digitale Mitarbeiterzeitschrift

Technisch haben Sie alle Möglichkeiten - aber was ist aus strategischer, kommunikativer und organisatorischer Sicht für Ihre Mitarbeiterzeitschrift sinnvoll? Zehn Denkanstöße unterstützen Ihre Entscheidung.

Auf Papier gedruckt und zusätzlich als statisches PDF im Intranet verteilt:  Das ist die klassische Erscheinungsform der Mitarbeiter­zeitschrift (MAZ). Einer Umfrage der SCM School for Communication and Management zufolge denken aber gut zwei Drittel der befragten Unternehmen über neue digitale Medien und Kanäle nach.

Kein Wunder, dass digitale Wege zunehmend attraktiv werden. Die kommunikativen Möglichkeiten sind ja auch gewaltig: Durch aufgehübschte PDFs, HTML-Umsetzungen im Intra- und Internet, Web-Apps, Native-Apps sowie verschiedenste soziale Tools wird die „alte Tante“ MAZ aktueller, bunter, mobiler, messbarer – und öffnet die Tür für Dialog und Partizipation.

Viele Möglichkeiten – viele Fragen

Technisch machbar ist vieles, aber was ist strategisch gewollt, kommunikativ sinnvoll – und organisatorisch handlebar?

Die Zweitverwertung von Print-Inhalten via PDF, E-Paper oder HTML-Seiten erhöht die Reichweite und ist mit technischer Expertise und etwas zusätzlichem Budget recht einfach zu stemmen.

Deutlich anspruchsvoller wird es, wenn wir den direkten Rückkanal zum Absender öffnen und damit vom reinen Sender auch zum Empfänger werden. Social Intranets etwa bohren ihre Wurzeln tief in Kultur, Prozesse und Strategie eines Unternehmens. Sie haben damit das Potenzial, das gesamte Unternehmen umzugraben – mit vielen Chancen, aber eben auch mit Risiken.

Bevor wir die Ärmel aufkrempeln und munter loslegen, werfen wir daher zunächst die Denkerstirn in Falten (siehe dazu auch Anspruchsvoller Job: Das müssen MAZ & Co. leisten). Nachfolgend ein Auszug aus unserem Beratungsprofil zur Digitalisierung der internen Kommunikation:

10 Denkanstöße zur Digitalisierung der internen Kommunikation

  1. Was sagt Ihr Bauchgefühl: Wie ausgeprägt ist bei Ihren Kolleginnen und Kollegen Interesse und Akzeptanz für zusätzliche oder alternative digitale Medien?
  2. Was sagt Ihr kommunikativer Sachverstand: Ist eine einfache „copy-paste-Digitalisierung (zunächst) zielführend, oder benötigen Sie eine grundsätzliche Neuausrichtung der Mitarbeiterkommunikation?
  3. Wie digital ist Ihr Unternehmen bereits? Können Sie auf Erfahrungen, Tools und Ressourcen aufbauen (Intranet, Wiki, Blog, …)?
  4. Gibt es eine ausgeprägte Feedback-Kultur im Unternehmen?
  5. Gibt es Ressourcen für Tracking/Monitoring und die Aufbereitung der Ergebnisse?
  6. Auf welche Ressourcen können Sie zugreifen, um die Community zu managen, Fragen und Feedback der Kolleginnen und Kollegen zu bearbeiten?
  7. Vorausgesetzt Sie haben ein Intranet: Wofür und wie intensiv wird es genutzt?
  8. Wann sollen die Mitarbeiter die digitalen Medien und Tools nutzen? Während der Arbeitszeit, nur in den Pausen, zu Hause? Mehr Kanäle und Möglichkeiten benötigen mehr Zeit – auch bei den Empfängern. 
  9. Wie hoch ist der Anteil der Mitarbeiter mit direktem Zugriff auf das Intranet / Internet? Wie gehen Sie mit der möglichen Zwei-Klassen-Gesellschaft innerhalb des Unternehmens um?
  10. Was denken Sie: Ist die Kommunikationskultur in Ihrem Unternehmen grundsätzlich „aufrüstbar“, d.h. im Kern kompatibel mit den Optionen der digitalen Kommunikation (z.B. statisches Top-Down  vs. interaktives Bottom-Up)?

Beispiele aus der Unternehmenswelt:

Austausch zu diesen und weiteren Fragen?

Gerne treffen wir uns zu einem unverbindlichen und kostenfreien Austausch – bei uns oder bei Ihnen. Sie reden, wir hören zu und fragen nach. Danach sehen wir gemeinsam weiter.


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Stefan SchanzStefan Schanz

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Stefan SchanzRalf Schluricke

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